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Philatelistenklub Merkur Innsbruck

Literatur

Literatur-025

Von Hubert Jungwirth

Von österreichischen Botenbriefen und ihren Währungen

In seine Reihe „Beiträge zur Postgeschichte“ erklärt H. J. die Interpretation von Taxziffern auf Botenbriefen. Bis 1859/60 war in Tirol und Vorarlberg (und anderen grenznahen Gebieten zu Bayern) als Münzgeld noch die Kreuzer in Reichswährung in Umlauf, auch Kreuzer süddeutsch oder Kreuzer rheinisch genannt.
Portobriefe, die mit der Post befördert und dem Boten zur Weiterbeförderung übergeben wurden, waren zwar in Kreuzer Conventionsmünze (ab 1.11.1859 in Neukreuzer) taxiert, die Gebühr zuzüglich des Botenlohns wurde jedoch vom Boten in Kreuzer Reichswährung am Brief angeschrieben und beim Empfänger einkassiert.
Wie das gehandhabt wurde und wie diese Briefe aussehen behandelt der Autor auf 15 Seiten DIN A4 mittels gut erklärter Farbabbildungen an Hand von Botenbriefen ins Tiroler Lechtal, nach Dornbirn und auch nach Micheldorf in Oberösterreich.
Rezitiert von Klaus Schöpfer. Erschienen 2005, € 7.- plus Porto

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